Bis jetzt mussten wir uns mit diversen Online-Meetings begnügen, aber nun konnten wir uns endlich alle persönlich zu treffen. Wir, 11 Forscher*innen aus 4 Ländern und 8 Institutionen (Abbildung 1),trafen uns am NHM Wien, um unsere Ergebnisse vorzustellen und gemeinsam zu diskutieren.

Am zweiten Tag fuhren wir nach Enns, um die Fundstellen und das Museum Lauriacum zu besichtigen (Abbildung 2). Die Lage der Gräberfelder und des Legionslagers vor Ort zu sehen war wichtig für unser Verständnis dieser außergewöhnlichen Fundstellen am ehemaligen Donaulimes. Unsere gemeinsame Publikation wird voraussichtlich nächstes Jahr erscheinen. So viel dürfen wir schon jetzt verraten: Sie wird äußerst spannend!
Maria Marschler studierte Biologie/Studienzweig Anthropologie an der Universität Wien. In ihrer langjährigen Tätigkeit als Anthropologin hat sie zahlreiche Skelettserien von der Bronzezeit bis zum Hochmittelalter analysiert, wobei ihr Forschungsschwerpunkt in der Römerzeit liegt. Im Projekt LDDL untersucht sie am Naturhistorischen Museum Wien die Körperbestattungen aus Lauriacum. www.nhm-wien.ac.at, www.researchgate.net




























