Die Österreichische Akademie der Wissenschaften hat im Jahr 2020 zum ersten Mal das Förderprogramm Heritage Science Austria aufgelegt. Der Ansturm darauf war sehr groß, es gab über 100 Bewerber*innen. Und wir sind eines der neun glücklichen Teams, die ausgewählt und gefördert wurden – was für ein Erfolg!

Am 17. September 2021 kamen zum ersten Mal alle Teams zusammen und stellten ihre Projekte vor. Die Forschungsthemen sind ebenso spannend wie mannigfaltig. Sie reichen von Restaurationstechniken von Gebäuden, über römerzeitliche Monumente und Gräberfelder, frühe Fototechniken, Schubert’s Manuskripte, Granate aus dem Zillertal, Audio Letters, bis hin zu Schädlingen in Museen und Grafittis am Donaukanal (mehr dazu hier). Dieser weite Bogen beschreibt das breite Feld der interdisziplinären Forschung an unserem kulturellen Erbe. Wir freuen uns und sind sehr stolz, dass unsere Forschung ein Teil davon ist!

Maria Marschler studierte Biologie/Studienzweig Anthropologie an der Universität Wien. In ihrer langjährigen Tätigkeit als Anthropologin hat sie zahlreiche Skelettserien von der Bronzezeit bis zum Hochmittelalter analysiert, wobei ihr Forschungsschwerpunkt in der Römerzeit liegt. Im Projekt LDDL untersucht sie am Naturhistorischen Museum Wien die Körperbestattungen aus Lauriacum. www.nhm-wien.ac.at, www.researchgate.net


















