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Internationaler LDDL-Workshop am NHM Wien

Am 3. und 4. November 2025 war es so weit: Nach vier Jahren Projektlaufzeit fand der internationale LDDL-Workshop mit unseren Kooperationspartner*innen am Naturhistorischen Museum Wien (NHM Wien) statt.

Bis jetzt mussten wir uns mit diversen Online-Meetings begnügen, aber nun konnten wir uns endlich alle persönlich zu treffen. Wir, 11 Forscher*innen aus 4 Ländern und 8 Institutionen (Abbildung 1),trafen uns am NHM Wien, um unsere Ergebnisse vorzustellen und gemeinsam zu diskutieren.

Abbildung 1: Europa war Zeugin unseres internationalen LDDL-Workshops am NHM Wien (Foto: B. Weinzinger).

Am zweiten Tag fuhren wir nach Enns, um die Fundstellen und das Museum Lauriacum zu besichtigen (Abbildung 2). Die Lage der Gräberfelder und des Legionslagers vor Ort zu sehen war wichtig für unser Verständnis dieser außergewöhnlichen Fundstellen am ehemaligen Donaulimes. Unsere gemeinsame Publikation wird voraussichtlich nächstes Jahr erscheinen. So viel dürfen wir schon jetzt verraten: Sie wird äußerst spannend!

Abbildung 2: Bei Kaiserwetter wurden die Fundstellen in Enns besichtigt – hier links im Bild der Lagergraben des Legionslagers, neben dem das von uns untersuchte Gräberfeld „Am Lagergraben“ lag (Foto: A. Stadlmayr).
NHM
PLUS SALZBURG
OÖLKG
UNI-PISA
UNI VALENCIA
UNI BERN
ÖAW
AAI

Verfasst von

Maria Marschler studierte Biologie/Studienzweig Anthropologie an der Universität Wien. In ihrer langjährigen Tätigkeit als Anthropologin hat sie zahlreiche Skelettserien von der Bronzezeit bis zum Hochmittelalter analysiert, wobei ihr Forschungsschwerpunkt in der Römerzeit liegt. Im Projekt LDDL untersucht sie am Naturhistorischen Museum Wien die Körperbestattungen aus Lauriacum. www.nhm-wien.ac.at, www.researchgate.net

Das Projekt wird aus Mitteln des Heritage Science Austria-Förderprogramms der Österreichischen Akademie der Wissenschaften finanziert.

www.oeaw.ac.at

Projektträger

Naturhistorisches Museum Wien
OÖ Landes-Kultur GmbH
Paris Lodron Universität Salzburg

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